Simbabwe
Simbabwe - weit mehr als nur Tagespolitik
Simbabwe ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Pro Quadratmeter findet man durchschnittlich 32 der etwa 12,38 Millionen Einwohner, wobei um die Hauptstadt Harare ein Nest zu sein scheint, denn dort tummeln sich etwa 1,6 Millionen Menschen - Amtssprache der Präsidialrepublik ist Englisch.
Ein Reisepass und ein 30 US-Dollar teures Visum sind erforderlich, aber dafür gibt es auch keine Probleme mit den Pässen der ihrer lieben oder auch bösen Kleinen. Gerade für diese ist es von Vorteil, dass im Winter nur eine Stunde Zeitverschiebung zu verkraften ist, die im Sommer sogar auch noch wegfällt, da die Erfindung der Winterzeit in der Savanne nicht von Nöten ist.
In das subtropische Klima Simbabwes gelangt man am besten in den Wintermonaten und am Einfachsten mit dem Flugzeug - von Frankfurt am Main über Johannesburg und von München direkt zum Flughafen Harare. Die 12 Kilometer bis zur Innenstadt könnten theoretisch gelaufen werden, komfortabler sind aber Busse und Taxen.
Endlich angekommen bieten sich etliche historische, aber besonders auch landschaftliche Sehenswürdigkeiten. Zahlreiche Nationalparks mit noch zahlreicheren Tierarten können bei Safaris, beim Sambesi-Wildwasser-Rafting oder beim Durchwandern der Hauptgebirge im Osten erkundet werden. Und Letzteres kann sogar für Profis spannend sein, denn der tiefste Punkt des Landes liegt an einem Zusammenfluss zweier der zahlreichen Flüsse Simbabwes bei 162 und der höchste bei 2.592 Metern.
Obwohl das Land vor der Unterdrückung des Präsidenten Mugabes beliebter war, ist es also immer noch ein lohnendes Reiseziel für alle die neugierig sind auf afrikanische Kultur und eine unvergleichliche Landschaft.